Menu
Start > Projekte > kirchl.Leben > Kirchbau Olèlou

Eine befestigte Kirche für Olèlou

Der Bau kann im Sommer 2020 beginnen. Für die Dorfbewohner ein Zeichen der Hoffnung während der Corona-Pandemie. Die Arbeiten werden durch das unwegsame Gelände erschwert... Etwa die Hälfte der Bausumme ist durch Kollekten in Kirchengemeinden bestritten worden. Dafür sagen wir herzlich Dank.

Zur evangelischen Kirchengemeinde Olélou gehören ca. 150 Gemeindeglieder. An Sonntagen ist der Versammlungsraum für den Gottesdienst voll. Es predigt der Katechet oder der Pastor, der seinen Hauptsitz in der Gemeinde Sodo hat, ca. 10 km entfernt. Die Gemeinde trifft sich dann unter dem Wellblechdach, das auf Wänden aus Maishalmen und dünnen Teakhölzern liegt. Der Raum ist nur notdürftig gegen Regen geschützt. Alle paar Jahre ist eine Erneuerung erforderlich.

Die meisten Menschen in dem Bergdorf sind Bauern, die im wahrsten Sinne des Wortes von den Früchten ihrer Ackerarbeit leben: Yams, Maniok, Mais. Der Verkauf dessen, was sie sich vom Munde absparen, wird für andere Lebensmittel und Lebenskosten verwendet. Geld für ein Kirchgebäude haben sie nicht, aber immerhin sind schon Zementsteine als Eigenleistung gesammelt. Sie erträumen sich ein Gotteshaus für das Gemeindeleben, denn der Fußweg in eine der Nachbargemeinden ist lang und beschwerlich.

Nach oben

  • Kirchenraum in Olèlou bis 2020
    Kirchenraum in Olèlou bis 2020
  • Innenansicht
    Innenansicht
  • Kindergottesdienstbesucher 25.11.2018
    Kindergottesdienstbesucher 25.11.2018
  • Rohbau Jan 21
    Rohbau Jan 21