Menu
Start > Projekte > Gesundheit > Corona-Pandemie

Über 11.000 Euro für Schutzmaßnahmen und Nothilfen

Erstmals am 6. März 2020 ist in Togo eine Person SARS-COV-2-positiv aufgefallen. Sie ist mittlerweile genesen. Schon vorher standen die Lebensmittelpreise unter Druck und sind seitdem stark angestiegen. Schulen und Universitäten sind zu. Die Regierung hat nächtliche Ausgangssperren in den größeren Städten verhängt und die großen Markthallen geschlossen. Auch das Verbot von Motortaxifahrten wurde ausgesprochen. Das bedeutet hohe Ertragseinbußen für die Menschen. Eine Hungersnot droht.

Zur Behandlung der viruskranken Menschen wurden von der Regierung fünf Behandlungszentren im Land bestimmt. Neben Lomé, wo das ehemalige sog. chinesische Krankenhaus dafür wiedereröffnet wurde, in Atakpamé, Amoutivé, Kodjoviakope und Cacaveli. Hinweistafeln im Internet und an der Straße unterrichten über die Verhaltensmaßregeln zur Verhinderung und die Symptome der Infektion.

Ein Spendenaufruf unter Mitglieder und Freunden des Verens vor Ostern hat 11.320,69 Euro eingebracht (Stand 29.5.20), Allen Spendern auch auf diesem Weg herzlichen Dank dafür! Bereits Anfang April wurde Geld für die Ausstattung des CMS SILOAH in Sodo mit Schutzmasken, Handschuhen und Desinfektionsmittel überwiesen. Weiterhin hat Blaise Nyatolagbe für die entsprechende Versorgung der beiden Erste-Hilfe-Stationen in Dindou und Agbavé und für das Nähen und die Verteilung von Mund- und Nasenschutz in den beiden Dörfern mit insges. ca. 8.500 EInwohnern gesorgt. Die drei genannten Dörfer erhielten zudem einen Betrag für den Stoffkauf, damit in Eigenarbeit Schutztüchern angefertigt werden können nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe". Hilfslehrer haben wir in "unseren" Schulen für die Zeit der Schulschließung zusätzlich unterstützt und den Schulleitern die Möglichkeit gegeben, Familien in ihrer Elternschaft in der gröbsten Not finanziell zu helfen. Auch Blaise Nyatolagbe hat Mittel als Sozialfonds erhalten. Denn die Not ist nicht kleiner geworden.

Mitte Juni wurden die Beschränkungen unter Beachtung der Hygieneregeln im Land aufgehoben. Langsam normalisiert sich das Leben. Anfang Oktober ist der Schulbeginn geplant. Aus dem Hilfsfonds werden Händwaschanlagen in evangelischen Grundschulen in Wahala, Atakpamé und Notsé-Naolo errichtet - ein Beitrag zu Händehygiene.

Aktuelle Infektionszahlen entnehmen Sie bitte der interaktiven Weltkarte der John-Hopkins-Universität. In Togo ist eine hohe Dunkelziffer zu vermuten. Die angegebene Zahl der durch an CoViD-19 Verstorbenen ist allerdings sehr niedrig.

  • Schutzmaterial für das CMS SILOAH in Sodo
    Schutzmaterial für das CMS SILOAH in Sodo
  • geschneiderter Mund- und Nasenschutz
    geschneiderter Mund- und Nasenschutz
  • Stoffverteilung für die Dörfer im Kanton Sodo
    Stoffverteilung für die Dörfer im Kanton Sodo
  • öffentliche Hinweistafeln
    öffentliche Hinweistafeln
  • in Notsé-Naolo erhalten Eltern Lebensmittel
    in Notsé-Naolo erhalten Eltern Lebensmittel
  • Händewaschanlage einer Grundschule
    Händewaschanlage einer Grundschule