Schulessen für hungrige Schüler*innen in Nordtogo
Die enorme Steigerung der Lebensmittelpreise und die Einkommensverluste durch die Corona-Pandemie belasten die Menschen in Togo sehr, was an den Kindern nicht spurlos vorüber geht. Der Norden des Landes ist schon immer viel ärmer als der Süden. So hatte der Vorstand nach Hinweis von Schulleitungen 2022 entschieden, Grundschulkindern in acht ev. Grundschulen in der Nordregion der EEPT schultäglich eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Insgesamt 430 Kinder profitieren davon. 430 Kinder wurden nach Kenntnis der Familiensituation in den Orten Kara, Farende, Lézyo, Tchintchinda, Worgou, Landa und Pya von den Schulleitungen ausgesucht.
Angefangen als Post-Corona-Hilfe ist das Projekt zu einer Bildungsfördermaßnahme "avanciert", nachdem die Schulleiterinnen und Schulleiter begeistert über die positiven Auswirkungen auf die Schulleistungen berichteten. Das Essen wird von Frauen gekocht, die bereits eine Berechtigung zum Verkauf von Speisen besitzen. und dadurch eine kleine Einkommensverbesserung erfahren. Im Laufe der Jahre erhöhte sich die Zahl auf 520. Im Januar 2006 wurde uns von 750 bedürftigen Kindern berichtet. Diese Zunahme ist Ausdruck der Not in der Bevölkerung durch die Auswirkungen des Klimaänderung und der Wetlpolitik. Zusätzlich wirkt sich der Flüchtlingsstrom aus Burkina Faso aus. Wir tun unser Möglichstes durch Umverteilung von Geldern und Einnahmen. Bitte helfen Sie uns!


