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Eine gemauerte Kirche für Olèlou

Zur evangelischen Kirchengemeinde Olélou gehören ca. 150 Gemeindeglieder. An Sonntagen ist der Versammlungsraum für den Gottesdienst voll. Es predigt der Katechet oder der Pastor, der seinen Hauptsitz in der Gemeinde Sodo hat, ca. 10 km entfernt.

Die Gemeinde trifft sich dann unter dem Wellblechdach, das auf Wänden aus Maishalmen und dünnen Teakhölzern liegt. Der Raum ist nur notdürftig gegen Regen geschützt. Alle paar Jahre ist eine Erneuerung erforderlich.

Es sind ca. 10.000 Euro Baukosten veranschlagt. Der Verein hatte Ende 2018 zu Spenden in evangelischen Kirchengemeinden aufgerufen. Mittlerweile ist etwa die Hälfte der Bausumme eingegangen. Dafür sagen wir den Kirchengemeinden und Privatpersonen herzlichen Dank. Um der Gemeinde Olèlou den Bau zu ermöglichen hat der Vorstand beschlossen die eingegangenen Spendengelder um den fehlenden Betrag zu ergänzen. Das Geld wird im Sommer 2020 nach Togo überwiesen. Für die Dorfbewohner ein Zeichen der Hoffnung während der Corona-Pandemie.

Die meisten Menschen in dem Bergdorf sind Bauern, die im wahrsten Sinne des Wortes von den Früchten ihrer Ackerarbeit leben: Yams, Maniok, Mais. Der Verkauf dessen, was sie sich vom Munde absparen, wird für andere Lebensmittel und Lebenskosten verwendet. Geld für ein Kirchgebäude haben sie nicht, aber immerhin sind schon Zementsteine als Eigenleistung gesammelt. Sie erträumen sich ein Gotteshaus für das Gemeindeleben, denn der Fußweg in eine der Nachbargemeinden ist lang und beschwerlich.

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  • Kirchenraum in Olèlou bis 2019
    Kirchenraum in Olèlou bis 2019
  • Innenansicht
    Innenansicht
  • Kindergottesdienstbesucher 25.11.2018
    Kindergottesdienstbesucher 25.11.2018